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  • Sandra Sauer-Becker

Gerstengras das Powerfood für den Alltag

Allzu oft nutzen wir die Supplementierung der großen Pharmakonzerne. Dabei bringt uns Mutter Natur alles lebensnotwendige an Lebensmittel, die zu unserer Gesundheitserhaltung beitragen. Heute möchte ich Ihnen gerne zwei wesentliche Lebensmittel als Vitalstoffquelle vorstellen, die sich auch leicht in den Alltag einbauen lassen.

Gerstengras ist reich an Vitaminen, Spurenelementen sowie Vital- und Nährstoffen. Im Gerstengras finden sich diese Inhaltstoffe:

Kalzium: Der Gehalt im Gerstengras ist im Vergleich zu frischer Milch elf Mal so hoch.Vitamin B-Komplex: Neben den typischen B-Vitaminen liefert Gerstengras das seltene Vitamin B12 sowie die Vitamine B1, B2, B3 und B6, auch bekannt als Thiamin, Riboflavin, Niacin und Pyridoxin. Die Konzentration der B-Vitamine ist in Gerstengras durchschnittlich 30-fach so hoch, wie in Kuhmilch.Vitamin C: Gerstengras weist die siebenfache Menge Vitamin C von Orangen auf.Eisen: Im Vergleich zum Top-Eisenlieferanten Spinat beinhaltet Gerstengras fünf Mal so viel Eisen.Kalium: In Gerstengras steckt doppelt so viel Kalium wie in Weizengras.

Das wertvolle Gerstengras ist als Lieferant von Vitaminen erste Wahl. Betacarotin und Retinol (Vitamin A) sind genauso enthalten wie Vitamin E, Vitamin K, Folsäure und Pantothensäure, die für einen ruhigen und ausgeglichenen Schlaf sorgen können. Auch der Mineralstoffcocktail kann sich sehen lassen. Abgesehen von Magnesium, Natrium und Phosphor sind Zink, Schwefel, Chlor und Kupfer enthalten.

Für den Zellschutz ganz besonders wichtig ist das Spurenelement Selen. Auch Mangan, das der Körper für den Aufbau von Knorpelmasse benötigt, ist in Gerstengras enthalten. Chrom, Molybdän und Silizium runden die Gruppe der verfügbaren Spurenelemente ab.





Ein Hauptanwendungsgebiete von Gerstengras ist die chronische Darmerkrankungen Colitis ulcerosa. Betroffene leiden unter entzündlichen Bauchschmerzen, Blähungen, Blutungen und Durchfall. In der Folge scheiden sie vermehrt Vital- sowie Nährstoffe aus und leiden deshalb allgemein unter Mangelerscheinungen. Als Spätfolgen von Colitis ulcerosa wird sogar gelegentlich Darmkrebs angegeben.

Da die Behandlung von Colitis ulcerosa auf schulmedizinischem Weg oftmals mit starken Nebenwirkungen verbunden ist, empfiehlt sich zunächst die nebenwirkungsfreie Therapie mit Gerstengras. Das Gras belastet den Körper nicht und wird allgemein gut vertragen, da es Glutenfrei ist. Gerstengras ist nicht nur bei Colitis ulcerosa nützlich, sondern auch bei Candida-Pilz-Infektionen. Es soll durch die günstigen Auswirkungen auf die Darmflora die Lebensbedingungen für schädliche Krankheitserreger reduzieren und so verhindern, dass sie sich einnisten oder ausbreiten. Da Gerstengras außerdem einen sehr geringen Zuckergehalt hat, haben die schädlichen Bakterien kaum noch Nährboden, um sich zu etablieren.

Das Töten der Zellen erfolgt, indem die Phase der Zellteilung der wuchernden Krebszellen blockiert wird. Die Blockade bezieht sich darauf, dass das Chlorophyll aktiv auf das Enzym Ribonukleotidreduktase (RNR) wirkt und es letztendlich reduziert. Dieses Enzym ist jedoch für die Vermehrung der Krebszellen zwingend erforderlich.

Der hohe Anteil von Chlorophyll in Gerstengras prädestiniert es dazu, im Kampf gegen Krebs zumindest begleitend eingesetzt zu werden. Außerdem hat Chlorophyllin eine ähnliche chemische Struktur wie der menschliche Blutfarbstoff Hämoglobin.

In der Folge bedeutet das, dass mit der Aufnahme von Chlorophyll, wie es beispielsweise im Gerstengrassaft enthalten ist, angeblich die Qualität und auch die Quantität von roten Blutkörperchen sofort gesteigert werden kann. Sind die Organe im Körper mit gesundem Blut versorgt, laufen die Körperfunktionen reibungslos. Gesundes Blut ist die Basis für eine stabile Gesundheit. Integrieren wir also Gerstengras und Produkte aus Gerstengras in unserer Ernährung, tun wir uns unmittelbar etwas Gutes.


Basis-Smoothie mit Gerstengraspulver



1 gehäufter Teelöffel Gerstengraspulver

1 Banane1 Apfel

2 Kiwis

1 Clementine

Nach Belieben Mandelmilch oder Cashewkernmilch

Das Obst wird geschält, entkernt etwas zerkleinert und zusammen mit dem Pulver in einen Hochleistungsmixer gegeben. Nun wird die – nach Möglichkeit eiskalte – Flüssigkeit hinzugefügt, bis sie das Obst knapp bedeckt. Anschließend den Mixer für mindestens eine Minute auf höchster Stufe betätigen. Durch die lange Rührzeit werden die Zellwände aufgebrochen und die wertvollen Nährstoffe können ihre gesamte Wirkung gut entfalten. Der fertige Smoothie wird auf zwei Gläser verteilt und so schnell wie möglichst genossen, damit er sich nicht durch Apfel und Banane braun färbt.



Mangold küsst Ingwer und Gerstengras

Mit dieser winterlichen Köstlichkeit wird einem auch bei Tiefsttemperaturen warm ums Herz:

1 Teelöffel Gerstengraspulver

2 Orangen1 reife Banane

1 Stück Ingwer (etwa 3 cm lang)

Eine Handvoll Mangoldblätter

1-2 Datteln

400 ml eiskaltes stilles Wasser


Das Obst wird geschält, entkernt und zerkleinert, der Ingwer fein gehackt. Der Mangold wird gründlich gewaschen, trockengeschleudert und von den groben Stielen befreit (diese können fürs Mittagessen beiseitegelegt werden). Zusammen mit den restlichen Zutaten kommt nun alles für eine Minute auf höchster Stufe in den Mixer und dann in zwei Gläser. Wer es gerne süßer hat, kann weitere Datteln oder eine Banane hinzufügen. Um zu variieren, kann der Mangold auch durch andere grüne Blattgemüse wie Spinat, Feldsalat oder Grünkohl ersetzt werden.



Superfood hoch drei: Gerstengras-Matcha-Maca-Smoothie

Matcha ist nicht gleich Maca: Während es sich bei ersterem um besonders aufbereitete Grünteeblätter handelt, ist Maca eine getrocknete und gemahlene südamerikanische Knollenfrucht. Beides vereint sich hier zur maximalen Vitalkraft:


1 Teelöffel Gerstengras

1 Teelöffel Matcha-Pulver

1 Teelöffel Maca-Pulver

1 reife Banane1-2 Datteln

1 Esslöffel Mandelmus

500 ml eiskaltes stilles Wasser


Einfacher geht’s nicht – die Banane schälen und zerkleinern und anschließend alles auf höchster Stufe zu zwei leckeren Smoothie-Portionen mixen. Auch hier kann man wunderbar variieren, zum Beispiel mit unterschiedlichen Nussmusen (mehr Würze durch Haselnussmus oder eine orientalische Note durch Sesammus). Im Sommer kann man – sofern es der Mixer mitmacht – Eiswürfel mitpürieren, dann sollte allerdings die Wassermenge entsprechend verringert werden.


Grüne Banane


2 Teelöffel Gerstengras

2 reife Bananen

4 Kiwis

1 Passionsfrucht

Einige Spritzer frisch gepresster Limettensaft

200 ml naturtrüber Apfelsaft

Das Obst schälen, zerkleinern und mit den restlichen Zutaten eine Minute lang auf höchster Stufe pürieren. Varianten gewünscht? Dann kann der Apfel- durch Bananen- oder sonstige Fruchtsäfte ersetzt werden. Für den besonderen Geschmack kann auch eine Vanilleschote ausgekratzt und das Mark mit zum Smoothie gegeben werden.

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