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  • Sandra Sauer-Becker

Grippale Infektionen, Grippe und Co - Hilfe aus der Natur


Liebe Leserin, lieber Leser,


seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit den Vitalpilzen und sie sind für mich in meinem Praxisalltag , nicht mehr weg zudenken.

Die Eigenschaften von Vitalpilzen sind so vielseitig und nutzbar. Und die Auswahl an Pilzen ist gut überschaubar. Angefangen habe ich die Vitalpilze in der Komplimentärmedizin bei der begleitenden Krebstherapie. Und habe diese Mittel der Misteltherapie sehr gerne unterstützt. Besonders die Krebspatienten litten sehr unter Defiziten der Vitalstoffversorgung und damit mit der verbundenen Schwächung des Immunsystems.

Bei verschiedenen anderen Krankheiten wie der Hashimoto Thyreoiditis, also auch bei Diabetes mellitus und den chronischen Darmentzündungen konnte ich Sie erfolgreich einsetzen.


Als Fachberaterin für Darmgesundheit war es mir wichtig neben der homöopathischen Therapie Phytotherapeutica und Mykotherapeutica einzusetzten, die preislich vertretbar und vielschichtig einsetzbar sind.


So entschied ich mich eine Fachfortbildung in der Mykotherapie zu mache, um noch mehr über die Pilze zu erfahren.


Heute möchte ich Ihnen den REISHI gerne vorstellen.

Der Glänzende Lackporling, so heißt der REISHI übersetzt, ist ein Pilz aus der Familie der Lackporlingsverwandten. Der Glänzende Lackporling ist ein derber Pilz mit einem etwa fünf bis 20 Zentimeter hohem Hut, der an einem seitlichen Stiel sitzt. Der Hut des Fruchtkörpers wird etwa ein bis drei Zentimeter dick. Der Fruchtkörper ist mit einer gelblichen, später rötlich nachdunkelnden Harzschicht bedeckt. Diese Harzschicht schmilzt in einer Streichholz- oder Feuerzeugflamme. Der Rand des Pilzes ist weiß, die Unterseite besteht aus einer weißlichen Porenschicht, pro Millimeter findet man etwa vier bis fünf Poren.

Reishi wird in der traditionellen chinesischen Medizin TCM seit über 2000 Jahren als Medizinalpilz und Nahrungsergänzungsmittel hoch geschätzt. Auf Chinesisch wird er als Ling Zhi oder Ling Chi bezeichnet - "Baum des Lebens Pilz". Der Reishi oder Ling Zhi heißt in Deutschland "glänzender Lackporling" - eine zutreffende Beschreibung seines Fruchtkörpers, der wie lackiert glänzt (Bilder rechts). Auch der wissenschaftliche Name Ganoderma lucidum bedeutet dasselbe: griechisch "ganos" = "Glanz" und "derma" = "Haut" und lateinisch "lucidus" = "leuchtend, glänzend".


Reishi beziehungsweise der glänzende Lackporling ist ein holzbewohnender Schwächeparasit.

Reishi ist zu hart und zu bitter um ein Speisepilz zu sein. Verwendet wird Reishi frisch oder getrocknet als Pulver und in Form von Extrakten, für Teeaufgüsse, zur Nahrungsergänzung, in der Naturkosmetik und als Medizinalpilz. In Asien gehört Reishi zu den wichtigsten Naturheilmitteln für Gesundheit und ein langes Leben. Der haltbare Pilz hat spirituelle Bedeutung als Glücksbringer. Reishi gilt vielen als einer der schönsten Pilze und wird vielfach in der asiatischen Kunst verewigt. Seine traditionellen medizinischen Anwendungen umfassen Leberleiden und Hepatitis, Nierenleiden, Magengeschwüre, Bluthochdruck, Bronchitis und Asthma, Schlaflosigkeit, Nervenschwäche und Arthritis.

Inhaltsstoffe: Als harter Baumpilz enthät Reishi über 65 % Ballaststoffe und nur 15 % Protein, ca. 1,7 % Zucker sowie 3,5 % Fett. In Reishi wurden bislang ungefähr 400 bioaktive Substanzen nachgewiesen, darunter 150 der medizinisch relevanten, bitter schmeckenden Triterpene, 100 verschiedene Polysaccharide, bioaktive Proteine, sowie Nukleotide, Sterole, Aminosäuren, Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe, darunter viel Eisen. Unter den Spurenelementen kommt dem Germanium medizinische Bedeutung zu.

Die Stärkung und Aktivierung des Immunsystems durch Reishi zusammen mit zelltoxischen beziehungsweise die Zellvermehrung hemmenden Eigenschaften ist dieser Vitalpilz gegen die Ausbreitung von Herpes simplex Viren, Hepatitis und Aids erfolgversprechend. Antivirale Wirkungen lassen sich in Reishi genauso feststellen wie antibakterielleAuch eine verbesserte Wirkung von Medikamenten gegen Staphylokokken, Kolibakterien und Salmonellen kann im weltweiten Kampf gegen Infektionskrankheiten von Nutzen sein. Traditionell wird Reishi zur Entzündungshemmung, also gegen Arthrose und Rheuma sowie gegen Asthma und Allergien eingesetzt. Die allgemeine Infektionsabwehr auch gegen Erkältungskrankheiten, chronische Atemwegserkrankungen und Bronchitis sind weitere Indikationen von Reishi.



WEIHRAUCH


Weihrauch ist das luftgetrocknete Gummiharz, das aus dem Weihrauchbaum gewonnen wird. Weihrauch wird nicht nur kultisch als Räucherwerk verwendet, sondern auch heilkundlich als Phytotherapeutikum. Der beim Verbrennen entstehende Rauch wird ebenfalls als Weihrauch bezeichnet. Weihrauchharz ist grobkörnig bis stückig und von durchscheinend braun-gelber bis rötlich-brauner Farbe. Andere Bezeichnungen sind Olibanum sowie lateinisch Thus.

Der Weihrauchbaum (lateinisch Boswellia) wächst nur auf sehr trockenen Böden und wird bis zu 7 Meter hoch. Er gehört zu der Gruppe der Balsambaumgewächse. Unterschiedliche Arten des Weihrauchbaumes finden sich im Osten Afrikas (lateinisch Boswellia carteri), dem Süden der arabischen Halbinsel (lateinisch Boswellia sacra) und Indien (lateinisch Boswellia serrata). In der Antike und der frühen Neuzeit war Weihrauch ein ähnlich kostbares Gut wie Gold. Grund dafür waren die vergleichsweise komplizierte Gewinnung und die für damalige Verhältnisse langen Handelswege, auf denen der Weihrauch geliefert wurde. Es ist also nicht verwunderlich, dass Weihrauch in der biblischen Überlieferung neben Gold und Myrrhe als eines der Geschenke für des frisc


Von jeher wurde Weihrauch in spirituellen Handlungen verwendet. Aufgrund des aromatischen Duftes, der bei der Verbrennung entsteht, wurde es gerne als Räuchermittel verwendet. Die alten Ägypter gebrauchten es sogar bei der Einbalsamierung und Mumifizierung verstorbener herausragender Persönlichkeiten. In der römisch-katholischen und der orthodoxen Kirche wird das Verbrennen von Weihrauch bis heute in der Heiligen Messe praktiziert.

Auch die Wirkung von Weihrauch als Heilmittel ist seit Jahrtausenden bekannt. Überlieferte Schriftstücke verschiedener Epochen und Kulturkreise ermöglichen eine Rekonstruktion damaliger Anwendungsbereiche und -formen. Sowohl die innere als auch die äußere Anwendung war bekannt.

Besonders verbreitet ist die Pflanze in der aus Indien stammenden ayurvedischen Heilkunde, die mit dem Harz des in Indien wachsenden Weihrauchbaumes (Boswellia serrata) arbeiten. Die ayurvedischen Lehren werden auch in der westlichen Welt seit einiger Zeit immer populärer. So erhält der Weihrauch Einzug in verschiedensten alternativmedizinischen Methoden und Therapieansätzen.


Weihrauch ist in der EU nicht als Arzneimittel zugelassen, weshalb es auch in Deutschland nur in Form von Nahrungsergänzungsmitteln erhältlich ist. Allerdings ist die Wirksamkeit einer Behandlung mit Weihrauch schon lange mehr als reine Spekulation. Zahlreiche Studien belegen seine Effizienz. Das Europäischen Arzneibuch empfiehlt Weihrauch zur Behandlung Rheumatischer Erkrankungen und chronischen Darmbeschwerden.


Dass Weihrauch bei Entzündungen eingesetzt werden kann, wussten schon die alten Ägypter. Der Grund dafür: Die im Weihrauch enthaltenen Boswellia-Säuren wirken entzündungshemmend. Sie bekämpfen die so genannte 5-Lipoxygenase, ein Enzym, das maßgeblich an der Entzündungsbildung beteiligt ist. Die entzündungshemmende Wirkung wird durch zahlreiche Studien unter anderem der Universitäten Münster und Jena belegt.

Entzündungen können äußerlich auftreten, in Form von kleineren Wunden und Verletzungen. In diesem Fall empfiehlt sich eine äußere Anwendung mit einer Weihrauch-Salbe (Näheres zu den Anwendungsformen weiter unten). Verletzungen treten aber häufig auch innerlich auf, an Gelenken, Knochen oder Schleimhäuten. Auch hier weisen verschiedene Studien eine Wirkung von Weihrauch nach. Bei schwerwiegenderen Entzündungen oder wenn nach mehreren Tagen eine Besserung durch die Behandlung mit Weihrauch ausbleibt, sollte jedoch in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Da Entzündungsherde häufig die Ursache für die unterschiedlichsten Erkrankungen sind, spielt die entzündungshemmende Wirkung auch in Bezug auf viele andere Anwendungsbereiche eine Rolle.


Die positive Wirkung von Weihrauch auf die Atemwege ist schon lange bekannt. Bereits antike Ärzte wie Hippokrates wussten darum. Atemwegserkrankungen wie Asthma lassen sich größtenteils auf eine chronische Entzündung der Atemwege zurückführen. Hier kann der Wirkstoff Boswelliasäure wie bei anderen Entzündungen auch Abhilfe schaffen.





weiteres in der Praxis:


Labordiagnostik bei chronischen Darmentzündungen, Mikronährstoffdiagnostik.


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